Ich brauch dich, [FIRST NAME GOES HERE].


Ich arbeite grad an einem neuen Angebot. Und bevor ich davon auch nur eine Zeile schreib, will ich zuerst wirklich verstehen, wie's dir mit dem Thema geht.

Mein wichtigstes Mental Model dabei heißt:
Listen for the Problem, not the Solution. Zuhören, wo's grad wehtut, bevor man mit einer fertigen Lösung um die Ecke kommt. (Auch wenn die fertige Lösung in meinem Kopf grad schon ungeduldig auf der Türschwelle wartet, ehrlich gesagt.)

Und dafür brauch ich dich, Reader.

Es geht um das Thema Newsletter schreiben. Genauer gesagt darum, wie sich das bei dir im Alltag wirklich anfühlt.

Bevor ich dich aber mit Fragen bombardiere (gleich, versprochen), kurz der Grund, warum ich grad überhaupt den Mut hab, meine eigene Liste damit zu nerven.

Ich hab gestern Abend meine eigenen Zahlen angeschaut. Auf der Couch, mit Tee, während Bubi endlich schläft.
Und bin fast umgefallen.

Meine Öffnungsraten liegen seit Wochen zwischen 61 und 86 Prozent.
Bei einer Liste, die grad mal ein bisschen unter 100 Leute zählt (Real Talk: das ist eine Liste, keine Bewegung), ist das quasi ein Wert, bei dem die meisten E-Mail-Marketing-Bücher sagen würden: unrealistisch, sowas gibt's nicht.

Die Klickraten dagegen hüpfen wild zwischen 0 und 16 Prozent rum.
Mal hoch, mal komplett am Boden.
Logisch, bei einer so kleinen Stichprobe wirbelt ein einziger Klick mehr oder weniger die ganze Statistik durcheinander.

Die Öffnungsrate aber, die bleibt stabil. Ein klares Muster. Endlich erkennbar.

Und das Muster sagt: die Menschen auf meiner Liste interessieren sich tatsächlich für das, was ich schreibe.
Mehr als zwei Drittel öffnen meine Mails. Regelmäßig. Manche antworten sogar.

Genau deshalb trau ich mich grad, dich das zu fragen, was ich dich fragen will.

Schickst du deinen Newsletter regelmäßig raus, oder ist das eher so ein Punkt, der seit Wochen oben auf deiner To-do-Liste hockt und dich anschaut wie ein schlechtes Gewissen?

Und falls es grad eher zäh läuft bei dir: was bremst dich am meisten?

Ist es eher:

📝 dir fehlen die Ideen?
⏰ die Zeit ist einfach knapp?
🔋 die Motivation lässt grad zu wünschen übrig?
😬 du bist unsicher, wie und was du schreiben sollst?
🤷 oder ist es was ganz anderes, das du mir jetzt gleich verrätst?

(Ich kenn übrigens jeden einzelnen Punkt aus eigener Erfahrung. Manchmal sogar alle vier gleichzeitig, an einem einzigen Dienstag.)

Und jetzt die Frage, auf die ich am meisten gespannt bin:

Stell dir vor, das Thema wäre morgen vom Tisch. Einfach gelöst.
Was würde sich für dich ändern?
Wie oft würdest du dann am liebsten schreiben?

Antworte mir einfach auf diese Mail. Ich lese wirklich jede einzelne Antwort (siehe oben, ich öffne ja sogar meine eigenen Zahlen um 22 Uhr auf der Couch).

Birgit

P.S. Ich mein das wirklich ernst mit der Antwort. Ohne sie tappe ich komplett im Dunkeln darüber, was du eigentlich brauchst, und Rätselraten mit einer Excel-Tabelle macht aus mir noch lang keine Marktforscherin.

Birgit Peer

Ich schreibe Newsletter für Coaches, Berater und Dienstleister. Damit aus stillen Kontakten Kunden werden. Ohne Dauerposten auf Social Media und ohne Verkaufsgebrüll.

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