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Letzten Dienstag, kurz vor neun. „Mama. Was machst du da die ganze Zeit." „Ein Geheimnis", sag ich. Er überlegt kurz, ganz ernst. „Ein gutes oder ein schlechtes." „Ein gutes." „Für mich?" „Nein, für andere Selbstständige, die einen Newsletter haben." Stille. Dann, völlig trocken: „Langweilig." Reader, das Geheimnis ist raus. Über dreißig Selbstständige haben mir in den letzten Wochen von ihrem Newsletter erzählt. Ein Satz ist mir seitdem im Kopf hängen geblieben. „Ich weiß eigentlich genau, was ich tun müsste. Ich komm nur nicht regelmäßig ins Umsetzen." Genau für diesen Satz hab ich was gebaut. Ich lese jeden einzelnen Entwurf selbst. Jede Woche, drei Monate lang, mit meiner Copywriting-Brille drüber. Montag liegt dein Thema schon im Postfach. Macht bei 29 Euro im Monat genau 97 Cent am Tag. Weniger als eine Breze beim Bäcker. Schau's dir an. Maximal 20 Plätze, Start 14. September, und der Preis, den du dir jetzt sicherst, bleibt Birgit P.S. Bubi hat mich heut Früh noch gefragt, ob das Geheimnis jetzt vorbei ist. |
Ich schreibe Newsletter für Coaches, Berater und Dienstleister. Damit aus stillen Kontakten Kunden werden. Ohne Dauerposten auf Social Media und ohne Verkaufsgebrüll.
Bubi steht heut Früh am Klo, Tür sperrangelweit offen (Privatsphäre ist bei uns eher ein theoretisches Konzept), und ruft quer durchs Haus: „Mama! Ich hab mein Lied fertig gesungen, bevor ich fertig war!" Ich weiß bis heute nicht, was das heißen soll. Aber irgendwas an dem Satz lässt mich nicht los. Weil genau so fühlt sich für die meisten Selbstständigen ihr Newsletter an. Das Lied ist längst geschrieben, im Kopf, in Bruchstücken, zwischen zwei Kundenterminen. Nur singt's nie wer fertig. In...
Freitagnachmittag, ein winziges Kaffeehaus in Innsbruck, vier Frauen und ich quetschen uns um einen viel zu kleinen Tisch. Meine alte Klasse aus der Höheren Schule. Dreißig Jahre her, gefühlt eine halbe Ewigkeit. Fünf Minuten Small Talk, dann ist die Höflichkeit erledigt. Veronika macht unseren alten Mathe-Professor nach, Toupet und alles, ich lach so fest, dass mir fast der Kaffee aus der Nase kommt. Babsi erinnert sich an meine Dauerwelle mit siebzehn (bitte, wir reden hier von einer...
Vor eineinhalb Jahren, Reader. Flohmarkt in der Früh, kalt, Kaffee aus dem Pappbecher. Ich seh sie und weiß sofort: die muss mit. Eine alte Kommode, wunderschönes Holz, Griffe aus Messing. Zuhause dann der erste Dämpfer. Viel zu hoch für einen Schreibtisch. Kein Problem, dachte ich mir. Bin ja die Erfinderin schlechthin. Bürosessel ganz nach oben gedreht. Immer noch zu hoch. Also die Wickelunterlage von meinem Sohn drunter geklemmt. Ein Stück höher jetzt, endlich. Nur meine Füße baumelten...