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Ich hab mich das heut ernsthaft gefragt und ein bisschen recherchiert. Hier die Ausbeute. Ein einzelnes Gummibärchen aus der Wiegeabteilung im Supermarkt, lose gekauft, kostet in machen Läden schon fast so viel. Eine Handvoll Parkzeit am Automaten in Innsbruck ist nach fünf Minuten durch. Für genau diesen Betrag am Tag kriegst du beim Storyletter Club drei Monate lang jeden Montag einen Schreibimpuls, mein persönliches Feedback auf deinen Entwurf und die WhatsApp-Gruppe zum Dranbleiben. Ich weiß nicht, wie das in eine vernünftige Preiskalkulation passt. Und genau deshalb kann ich das nicht für alle machen. Diese zwanzig zahlen 29 Euro im Monat, so lang sie dabeibleiben, für immer. Diese eine Rechnung mit den 97 Cent gilt also nur für die, die jetzt zugreifen. Danach ist sie Geschichte. Schau hier rein, bevor die zwanzig Plätze weg sind. P.S. Das Gummibärchen war übrigens Zitrone. Hätt ich mir fast gespart. |
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Dienstagnachmittag hat mir mein Sechsjähriger mitten am Waldweg erklärt, dass wir jetzt einfach nicht mehr weitergehen, Reader.Und zwar mit einer Überzeugungskraft, um die ihn jeder Verkäufer beneiden würde. „Meine Schuhe sind kaputt." Ich schau mir die Schuhe an. Fest zugebunden, keine Naht offen, an den richtigen Füßen. „Was ist kaputt dran?" „Sie sind zu leise. Ich hör mich selbst nicht mehr gehen." (Solche Sätze sammle ich mittlerweile wie andere Leute Briefmarken. Im Storyletter Club...
Samstagvormittag, Reader. Garten, Sonne, und mittendrin Bubi mit einer Schnecke in der Hand und einer Miene, als würde er gleich vor Gericht plädieren. „Mama. Die darf bleiben. Die frisst nur Dienstags-Blätter." Drei Sekunden Stille... dann dieser Blick. Todernst. Als würde grad die Zukunft der ganzen Schneckenpopulation dranhängen. Ich hab sofort ja gesagt. (Über den Wahrheitsgehalt von Dienstags-Blätter-Diäten reden wir lieber ein andermal.) Der Grund für mein Ja war simpel. Ein einziges,...
Reader, vierzig Jahre lang lag der Rubik's Cube bei mir zwischen Schrottschublade und Trotzobjekt. (Ja, so ein Trotz braucht Platz.) Mein Bruder hat's über die Jahre locker fünfzig Mal probiert. Jedes Mal dasselbe Spiel: Er dreht und erklärt, dreht dann wieder. Und ich blieb spätestens nach einer Viertelstunde bei "so, jetzt reicht's" hängen, der Würfel flog nicht unbedingt elegant in die Ecke. Jetzt der Urlaub. Mein Bruder war mit dabei, genauso wie Bubi und seine zwei Halbschwestern. Und...