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Karin hat mir erzählt, wie das bei ihr lief. Sie hat mir geschrieben: „Immer wieder nehme ich mir vor, endlich regelmäßig einen Newsletter herauszubringen. Und regelmäßig landet das Vorhaben im Pool der nicht umgesetzten Vorhaben. So geht das schon seit Jahren. Und es frustriert mich." Ich kenn dieses Gefühl. Dieses ewige Verschieben, das sich am Ende schwerer anfühlt als das Schreiben selbst. Ein Impuls am Montag, Und plötzlich schreibt Karin ihren dritten Newsletter in Folge. Pünktlich. Mit einem breiten Grinsen, das ich fast durchs Handy spüren konnte, als sie mir davon erzählt hat. Genau das mach ich im Storyletter Club. Birgit P.S. Ich hab selbst mal einen Newsletter drei Monate liegen lassen, weil ich fand, das Thema wär noch nicht rund genug. War's übrigens doch. Manchmal muss man einfach senden, bevor man's kaputtdenkt. |
Ich schreibe Newsletter für Coaches, Berater und Dienstleister. Damit aus stillen Kontakten Kunden werden. Ohne Dauerposten auf Social Media und ohne Verkaufsgebrüll.
Dienstagnachmittag hat mir mein Sechsjähriger mitten am Waldweg erklärt, dass wir jetzt einfach nicht mehr weitergehen, Reader.Und zwar mit einer Überzeugungskraft, um die ihn jeder Verkäufer beneiden würde. „Meine Schuhe sind kaputt." Ich schau mir die Schuhe an. Fest zugebunden, keine Naht offen, an den richtigen Füßen. „Was ist kaputt dran?" „Sie sind zu leise. Ich hör mich selbst nicht mehr gehen." (Solche Sätze sammle ich mittlerweile wie andere Leute Briefmarken. Im Storyletter Club...
Samstagvormittag, Reader. Garten, Sonne, und mittendrin Bubi mit einer Schnecke in der Hand und einer Miene, als würde er gleich vor Gericht plädieren. „Mama. Die darf bleiben. Die frisst nur Dienstags-Blätter." Drei Sekunden Stille... dann dieser Blick. Todernst. Als würde grad die Zukunft der ganzen Schneckenpopulation dranhängen. Ich hab sofort ja gesagt. (Über den Wahrheitsgehalt von Dienstags-Blätter-Diäten reden wir lieber ein andermal.) Der Grund für mein Ja war simpel. Ein einziges,...
Reader, vierzig Jahre lang lag der Rubik's Cube bei mir zwischen Schrottschublade und Trotzobjekt. (Ja, so ein Trotz braucht Platz.) Mein Bruder hat's über die Jahre locker fünfzig Mal probiert. Jedes Mal dasselbe Spiel: Er dreht und erklärt, dreht dann wieder. Und ich blieb spätestens nach einer Viertelstunde bei "so, jetzt reicht's" hängen, der Würfel flog nicht unbedingt elegant in die Ecke. Jetzt der Urlaub. Mein Bruder war mit dabei, genauso wie Bubi und seine zwei Halbschwestern. Und...