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Sonntagabend nimmst du dir fest vor, diese Woche zu schreiben. Montag ist der Newsletter dann wieder nicht geschrieben. Das Zögern kurz vorm Absenden, das kennt Karin gut, sie hat mir mal genau das geschildert. Den Schubs gibt's jetzt im Storyletter Club. Montag ein Schreibimpuls von mir. Donnerstag schau ich mir deinen Text an, zwanzig bis dreißig Minuten pro Person, zwei Blöcke Feedback plus mindestens eine umgeschriebene Stelle zum direkten Übernehmen. Freitag drückst du auf Senden, und in der WhatsApp-Gruppe poppt ein „Gesendet." nach dem anderen auf. Edeltraud schrieb mir: „Als ich kurz vor der Abgabe die Texte verändert habe, hatte ich nach Beenden der Arbeit ein merkwürdiges Gefühl, eigentlich Mist, so ungefähr. Und dank deiner Hinweise hab ich jetzt noch eine Verbesserung herstellen können. Deine Analyse hilft mir da sehr weiter. Wie schön, dass es dich gibt!" Für ein einziges Feedback wie dieses zahlen andere Kundinnen locker das Zehnfache von dem, was der ganze Club im Monat kostet. Zwanzig Plätze gibt's im September, mehr geht sich bei mir zeitlich nicht aus. Danach kostet der Club dauerhaft 49 Euro im Monat. Mein Feedback wäre locker das Hundertfache wert, würde ich es einzeln verkaufen. Schnapp dir einen der zwanzig Plätze Reader, solange der Pilotpreis noch gilt. |
Ich schreibe Newsletter für Coaches, Berater und Dienstleister. Damit aus stillen Kontakten Kunden werden. Ohne Dauerposten auf Social Media und ohne Verkaufsgebrüll.
Dienstagnachmittag hat mir mein Sechsjähriger mitten am Waldweg erklärt, dass wir jetzt einfach nicht mehr weitergehen, Reader.Und zwar mit einer Überzeugungskraft, um die ihn jeder Verkäufer beneiden würde. „Meine Schuhe sind kaputt." Ich schau mir die Schuhe an. Fest zugebunden, keine Naht offen, an den richtigen Füßen. „Was ist kaputt dran?" „Sie sind zu leise. Ich hör mich selbst nicht mehr gehen." (Solche Sätze sammle ich mittlerweile wie andere Leute Briefmarken. Im Storyletter Club...
Samstagvormittag, Reader. Garten, Sonne, und mittendrin Bubi mit einer Schnecke in der Hand und einer Miene, als würde er gleich vor Gericht plädieren. „Mama. Die darf bleiben. Die frisst nur Dienstags-Blätter." Drei Sekunden Stille... dann dieser Blick. Todernst. Als würde grad die Zukunft der ganzen Schneckenpopulation dranhängen. Ich hab sofort ja gesagt. (Über den Wahrheitsgehalt von Dienstags-Blätter-Diäten reden wir lieber ein andermal.) Der Grund für mein Ja war simpel. Ein einziges,...
Reader, vierzig Jahre lang lag der Rubik's Cube bei mir zwischen Schrottschublade und Trotzobjekt. (Ja, so ein Trotz braucht Platz.) Mein Bruder hat's über die Jahre locker fünfzig Mal probiert. Jedes Mal dasselbe Spiel: Er dreht und erklärt, dreht dann wieder. Und ich blieb spätestens nach einer Viertelstunde bei "so, jetzt reicht's" hängen, der Würfel flog nicht unbedingt elegant in die Ecke. Jetzt der Urlaub. Mein Bruder war mit dabei, genauso wie Bubi und seine zwei Halbschwestern. Und...